Loben will gelernt sein – Lösung a la Cramer und Cramer anwenden

LL. Loben lernen. Das ist immer mal wieder eine kleine Herausforderung für Dich als Führungskraft. Doch gehen wir erst einmal einen Schritt zurück. Und beschäftigen uns mit den Mitarbeitern in Deinem Unternehmen:

Mitarbeiter als Befähiger Kriterium

In dem EFQM Modell (wikipedia.de hier klicken) für Business Excellence bin ich fündig geworden. Einer der Befähiger Kriterien, d.h. für die Voraussetzung zur Excellence, sind Deine Mitarbeiter. Hier sind einige Aspekte, die Du immer mal wieder betrachten solltest:

  • Personalpläne unterstützen die Strategie der Organisation.
  • Das Wissen und die Fähigkeiten der Mitarbeiter werden entwickelt.
  • Mitarbeiter handeln abgestimmt, werden eingebunden und zu selbständigem Handeln ermächtigt.
  • Mitarbeiter kommunizieren wirkungsvoll in der gesamten Organisation.
  • Mitarbeiter werden belohnt, anerkannt und betreut.

Und wenn wir über das Loben sprechen, dann ist das Punkt 5 der Liste. Wir sprechen also über

  • Belohnung
  • Anerkennung
  • Betreuung

Sehr bemerkenswert. Im Begriff Belohnung ist „der Lohn“ sowie bei Betreuung ist „die Treue“ enthalten. Beide Begriffe haben zwar indirekt mit dem Lob zu tun, doch so tief wollen wir jetzt gemeinsam nicht in die Materie eintauchen. Wir konzentrieren uns auf den zweiten Begriff in der Liste.

Anerkennung Deiner Mitarbeiter

In dem Begriff Anerkennung ist ein „das Erkennen“ enthalten. Bevor Du einen Mitarbeiter anerkennst, ist also das Erkennen einer möglichen Anerkennung zu tätigen. Ich möchte jetzt doch noch einen kleinen Bogen machen. Lob ist Anerkennung sowie Wertschätzung. Und die Wertschätzung muss im Vorfeld erkannt werden.

Alles ist Zahl.
Pythagoras von Samos

Nun wenden wir beim Begriff Wertschätzung das einfache Prinzip Divide et impera Teile und Herrsche (wikipedia.de hier klicken) an. Ein Wert muss bestimmt ggf. geschätzt werden. Und ein Wert ist mehr als eine Zahl. Der Wert hat einen Bezug. Und unser heutiger Bezug ist Deine Bereitschaft ein Lob auszusprechen.

Wertschätzung Deiner Mitarbeiter

Vor dem Lob kommt die Schätzung des Wertes Deines Mitarbeiters. Doch so einfach ist das nicht. Dieses „Loben will gelernt sein“. Es gibt ja sehr viele Parameter in Deinem Unternehmen. Und diese müssen dann einen Bezug zu Deinem ggf. zu lobenden Mitarbeiter bekommen. Weitere Parameter in Linearen Gleichungssystemen – übertragen in Koeffizienten einer Matrix – können Dir dabei behilflich sein.

Blog Artikel: Liebe Dein Umfeld – Alles in einen linearen Zusammenhang bringen (hier klicken)

Nun gibt es diese riesigen Zahlenreihen/-folgen und diese werden ein Aspekt der Grad der Wertschätzung Deines Mitarbeiters. Ggf. haben wir mehrere solche Matrizen, die beachtet werden sollten. Und diesen einen Wert für die Wertschätzung wollen wir nun ermitteln.

Zum Glück haben sich ja schon viel kluge Menschen dazu Gedanken gemacht. Ein mathematisches Konzept hierzu ist die Determinante sowie in unserem speziellen Fall die Lösung einer Unbekannten aus einem linearen Zusammenhang z.B. mit der Cramerschen Regel (wikipedia.de hier klicken). Wenn also eine Unbekannte unseres Systems die Wertschätzung ist, erhalten wir eine Zahl, die uns eine direkte Vergleichsmöglichkeit liefert.

Loben lernen

Bevor wir „Den Hut ziehen“, die Leistung eines Deiner Mitarbeiter anerkennen, sollte genau überlegt werden in welcher Form das Geschehen sollte. Bedenke dabei welchen Typ von Mitarbeiter Du vor Dir hast. Eine einfache Übersicht findest Du zum Beispiel im Enneagramm (wikipedia.de hier klicken). Dir sollte schon im Vorfeld mindestens klar sein, in welchen der 3 Triaden Dein Mitarbeiter sich befindet.

  • Bauch
  • Herz
  • Kopf

Allein schon daraus ergeben sich unterschiedliche Arten der Lob Ansprache. Das könnte wieder in eine Matrize – in ein lineares Gleichungssystem – als weiterer Parameter einfließen. Und so Deine Art zu Denken weiter perfektionieren. Willkommen bei den 42 Denkern.

Erst im Laufe des Schreibens dieses Blog Artikels wurde mir bewusst, dass ein so einfach dahin geschriebenes „Loben will gelernt sein“ sehr gut vorbereitet sein sollte. Das Ziel, ein Lob auszusprechen, ist selbst schon mit gewissen Risiken verbunden. Diese Risiken können mathematisch mit einfachen Modellen vermindert werden und können Dir Sicherheit im Umgang mit Deinen Mitarbeitern geben.

Daher wird das Loben sicherlich noch weitere Blog Artikel bei den 42 Denkern füllen.

Stay tuned. Will be continued.